Scott – Second-order Cybernetics

Bibliografische Angaben

Bernard Scott, „Second-order Cybernetics: An Historical Introduction“, Kybernetes, 2004.

Original: Second-order Cybernetics: An Historical Introduction

Aussagen der Quelle

  • Scott zeichnet Heinz von Foersters Unterscheidung von Kybernetik erster Ordnung als Kybernetik beobachteter Systeme und zweiter Ordnung als Kybernetik beobachtender Systeme nach.
  • Second-order Cybernetics nimmt die Perspektive, Auswahl und Erkenntnisbedingungen des Beobachters in die Systembeschreibung auf.
  • Die Unterscheidung wurde zu einem einflussreichen Forschungsprogramm, war nach Scotts Darstellung aber bereits im Denken früher Kybernetiker angelegt.

Relevanz für den Garden

Die Beobachterperspektive problematisiert Lässigs Bild, der Mensch trete aus dem System heraus. Engineers wählen Ziele, Metriken, Kategorien und Eingriffsschwellen und werden dadurch selbst Teil der Rückkopplung. Human-on-the-Loop ist analytisch eine andere Position, aber keine vollständig externe oder neutrale Position.

Grenzen

Der Aufsatz ist eine historische und epistemologische Darstellung aus der Perspektive des Autors. Er liefert keine empirische Studie agentischer Systeme.