Softwareentwicklungsprozesse in Zeiten von Agentic Engineering

Leitfrage

Wie müssen Teams und die gesamte Produktorganisation ihre Arbeit verändern, damit Agentic Engineering zu einer schnelleren und besseren Entwicklung wirksamer Produkte führt?

Der Garden untersucht diese Gestaltungsfrage aus vier miteinander verbundenen Perspektiven:

  • Möglichkeiten: Welche neuen oder bisher zu aufwendigen Arbeitsweisen werden durch Agentic Engineering möglich – von Problem- und Chancenerkennung bis zu Betrieb und Lernen?
  • Veränderungen der Arbeit: Wie müssen sich Abläufe, Rollen, Entscheidungsrechte, Zusammenarbeit und Fähigkeiten in Teams und in der übrigen Produktorganisation verändern?
  • Rahmenbedingungen: Welche technischen, organisatorischen, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen machen die Möglichkeiten zuverlässig nutzbar?
  • Grenzen: Wo erzeugen Agenten keinen Vorteil, verschieben lediglich Engstellen oder verursachen neue Qualitäts-, Sicherheits-, Kosten- und Lernrisiken?

„Schneller“ meint dabei nicht bloß mehr erzeugten Code, sondern kürzere Wege zu belastbarem Feedback, Lernen und Produktwirkung. „Besser“ umfasst neben Produktwirkung auch Qualität, Zuverlässigkeit, Wartbarkeit und Sicherheit. Die Forschungslandkarte ordnet den bisherigen Wissensstand entlang des Produktwertstroms. Die noch kurze Forschungsagenda hält plausible erste Schritte fest, ohne bereits eine Priorität vorzugeben.

Die Inhalte entstehen im Dialog. Codex pflegt daraus die Markdown-Dateien, verbindet neue Gedanken mit vorhandenem Wissen und macht Spannungen sichtbar. Der Garden ist deshalb kein abgeschlossenes Lehrbuch, sondern eine überprüfbare, wachsende Wissensbasis.

Einstieg

Reifegrade

Jede Notiz besitzt einen sichtbaren Reifegrad. Bedeutung, Übergänge und die Abgrenzung zum Evidenzstatus beschreibt das Informationsmodell.