Rahmen des geplanten Agentic-Engineering-Workshops

Teilnehmer und Organisation

Die Projektleitung hat für einen ganztägigen Workshop eine repräsentative Auswahl von Product Ownern und Entwicklern eingeladen. Produktmanagement nimmt nicht teil.

Die Teams arbeiten relativ autonom an unterschiedlichen, über Schnittstellen verbundenen Teilen einer großen Anwendung und teilweise an Abschnitten großer fachlicher Prozesse. Ihre technische Basis ist sehr ähnlich.

Ausgangslage und Auftrag

Die Organisation nutzt seit einigen Monaten Claude Code als Agentic-Engineering-Werkzeug. Der sichtbare Erfolg ist nach Einschätzung des Nutzers geringer als erhofft. Eine systematische Wirkungsbewertung wurde bislang nicht beschrieben.

Der Workshop soll untersuchen:

  • wie das bestehende Tooling wirksamer eingesetzt werden kann;
  • welche Änderungen am Entwicklungsprozess nötig oder sinnvoll sind;
  • ob durch Agentic Engineering andere Artefakte oder Produktformen sinnvoll werden;
  • wie viel Nutzen unter den realen Bedingungen plausibel ist;
  • ob die Erwartungen aus dem öffentlichen Hype bewusst reduziert werden müssen.

Entscheidungsgrenzen

Die anwesenden Rollen können technische Arbeitsweisen, teamübergreifende Harness-Bausteine und begrenzte Entwicklungsprozesse konkret gestalten. Aussagen zu Opportunity Selection, Nutzeraktivierung, organisationsweiter Produktstrategie und dauerhaft veränderten Produktmandaten benötigen wegen der Abwesenheit des Produktmanagements eine spätere Validierung beziehungsweise Entscheidung.

Die ähnliche technische Basis ermöglicht gemeinsame Experimente und wiederverwendbare Kontrollen. Die Autonomie und unterschiedlichen Anwendungsteile der Teams sprechen zugleich dafür, gemeinsame Mindeststandards und Messmodelle von aufgabenspezifischen Workflows zu trennen.