DORA – State of AI-assisted Software Development 2025

Bibliografische Angaben

DORA beziehungsweise Google Cloud mit Forschungspartnern, 2025. Die Untersuchung basiert laut Begleitveröffentlichung auf einer Befragung von knapp 5.000 Technologie-Fachleuten.

Original: State of AI-assisted Software Development 2025

Aussagen der Quelle

  • DORA beschreibt AI primär als Verstärker vorhandener organisationaler Stärken und Schwächen.
  • Der Nutzen entstehe weniger allein aus dem Werkzeug als aus dem zugrunde liegenden organisationalen System und seinen Fähigkeiten.
  • Die 2025er Auswertung verbindet höhere AI-Nutzung mit höherem Delivery-Durchsatz, während frühere DORA-Auswertungen teilweise negative Beziehungen zu Durchsatz oder Stabilität fanden.
  • Das begleitende AI Capabilities Model richtet den Blick unter anderem auf klare AI-Policies, gesunde Daten- und Plattformgrundlagen, nutzerzentrierte Arbeit und schnelle Feedbackschleifen.

Relevanz für den Garden

DORA bietet eine team- und organisationsweite Alternative zu Messungen einzelner Coding Tasks. Der Verstärkerbefund unterstützt die Untersuchung von Ausgangsfähigkeiten, Flow und Systemgrenzen.

Grenzen

Große Teile der DORA-Forschung beruhen auf Befragungs- und Beobachtungsdaten. Zusammenhänge sind nicht automatisch kausal, und jährliche Änderungen an Werkzeugen, Population und Modell können Befunde verschieben. Der Report untersucht überwiegend AI-Assistenz, nicht durchgängig autonome Agenten über den gesamten Produktlebenszyklus.